Mit best4Automic (b4A) und Tricise 3C bieten best-blu und Tricise zwei leistungsstarke Lösungen für das strukturierte Verteilen und den sicheren Betrieb von Automic-Objekten. Beide adressieren denselben Kernprozess – den Transport und die Bereitstellung von Automatisierungslogik in Automic-Umgebungen – verfolgen dabei jedoch unterschiedliche, sich ergänzende Ansätze.
Tricise 3C – Kontrolle, Transparenz und Sicherheit im Objekt-Transport
Tricise 3C erweitert den bewährten Automic-Transportmechanismus um ein strukturiertes Release- und Transportmanagement. Mithilfe von Snapshots wird exakt definiert, welche Automic-Objekte in einen Transport aufgenommen werden. Unterstützende Scans identifizieren Abhängigkeiten und Inkonsistenzen und stellen sicher, dass Transporte vollständig und korrekt sind.
Rollenbasierte Zugriffs- und Versionskontrollen ermöglichen eine konfliktfreie Zusammenarbeit im Automic-Team. Prüfprotokolle und Objekt-Differenzen sorgen für maximale Nachvollziehbarkeit – ein entscheidender Vorteil für stabile Releases, Audits und regulierte Umgebungen. Die integrierte Self-Service Komponente (Request Management) ermöglicht es Anwendern und Fachbereichen, Workflow-Anfragen und Prozesse selbstständig zu starten, zu verwalten und deren Status nachzuverfolgen – ganz ohne tiefe technische Automic- oder Programmierkenntnisse.
3C fokussiert sich damit klar auf den technischen Lebenszyklus und die Qualitätssicherung von Automic-Objekten.
best4Automic (b4A) – DevOps-Prinzipien für nachhaltige Automatisierung
best4Automic verfolgt einen weitergehenden Ansatz und überträgt bewährte DevOps-Methodiken aus der Softwareentwicklung auf die Automatisierung mit Automic. Statt einzelner Objekttransporte werden Automatisierungslösungen in versionierten, wiederverwendbaren b4A Packages gekapselt – inklusive Konfiguration, Planung und Implementierung.
Diese Packages können automatisiert in alle Automic-Umgebungen verteilt, getestet und bei Bedarf zuverlässig zurückgerollt werden. Git-Integration, Compliance-Checks und automatische Tests erhöhen Qualität und Governance. Parallel dazu können Fachabteilungen über das b4A Service Portal jede in Automic implementierte Automatisierung starten und überwachen. Dadurch wird eine engere Zusammenarbeit zwischen IT und Fachabteilung ermöglicht.
b4A adressiert damit den fachlichen, organisatorischen und prozessualen Reifegrad moderner Automatisierungslandschaften.
Klare Abgrenzung – ohne Entweder-oder
3C und b4A stehen nicht in Konkurrenz zueinander.
Während 3C für Transparenz, Stabilität und Kontrolle im klassischen Transport- und Release-Management sorgt, ermöglicht b4A den Aufbau eines ganzheitlichen, DevOps-orientierten Entwicklungs- und Deployment-Prozesses für Automic.
Der Kunde entscheidet, welcher Ansatz für welchen Anwendungsfall sinnvoll ist – vom kontrollierten Objekttransport bis hin zur strategischen Weiterentwicklung der Automatisierung.